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CacheRun oder die vielen Spielarten der Statistikhörigkeit, Teil 1

April 14th, 2008 Posted in Allgemeines

Ein CacheRun kann man auf viele verschiedene Arten betreiben (Mehrfachnennungen möglich). Man kann möglichst viele Punkte an einem Tag sammeln, man kann möglichst schnell einen bestimmten Meilenstein erreichen. man versucht möglichst viele FTF zu erreichen, man kann versuchen ein möglichst hohen Stand an Gesamtpunkten zu erreichen oder man ist bestrebt, möglichst durchgängig Caches einzusammeln.

Selbiges habe ich die letzte Woche versucht und wurde dabei prompt nach 9 Tagen vom Familienleben unterbrochen. Damit habe ich immerhin an 10 von (bisher) 13 Tagen im Monat April mindestens einen Cache gehoben. Macht in Summe 22 Caches.
Dabei musste ich feststellen, dass cachen in der Arbeitswoche eine ganz andere Qualität hat, als an einem Wochenende. Man hat nach Feierabend nicht soviel Zeit um noch „schnell“ eine Dose zu heben. Und ein Fehlversuch, kostet neben vielen Nerven eine ganze Menge davon. Man kann sich nichts raussuchen bei dem man in seinem täglichen Bussinesoutfit fehlplatziert wäre. Und man sieht bescheuert aus, wenn man mit Hemd, Mantel, Anzughose und Wanderstiefeln durch die Botanik stiefelt. Toppen kann man das nur, wenn man den Mantel gegen die quitschgelbe Cachejacke austauscht. Vor allem öffentliche Parks sind dann schlecht geeigent um unerkannt zu suchen. Wenn man dann in so einer Boom-Metropole wie Schwerin nach Dosen sucht, die hier ja eh reichlich knapp in der Anzahl sind, hat man schnell alle möglichen Tradis abgegrast.
Am Wochenende ist das Cachen dagegen viel entspannter. Man macht gleich zu Beginn eines Ausfluges einen einfachen kleinen Cache und der Statistik-Tag ist gerettet. Danach kommt dann die Kür. Möglichst schwere und/oder ausgefallene Caches, die auch mal ein wenig weiter weg sein dürfen.

Leider ist die „Strähne“ kein ausgewiesener Erfolgsfaktor. Meistens ist ja eher die Caches/Tag Anzahl angegeben oder „meine Logliste ist länger“-Parolen werden ausgerufen. Aber jeder wie er mag.

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Der Beitrag wurde am Montag, den 14. April 2008 um 12:24 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemeines abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

One Response to “CacheRun oder die vielen Spielarten der Statistikhörigkeit, Teil 1”

  1. Kinger sagt:

    Interessant. Klar … ich bin ganz deiner Meinung. Würde schon bisschen doof aussehen wenn man mit seinem „Business“- Outfit (so wie oben beschrieben) durch den Wald roppen würde.

    Die frage die ich mir nur stelle … wie oft kommt das vor, dass du im oben beschrieben Outfit, die Arbeit aufsuchst???

    In diesem Sinne …
    MfG



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