…von und mit rehwald

Qualität und Sorgfalt in Logs

Mai 25th, 2008 Posted in Allgemeines, Geocaches

In der letzten Zeit gab es eine Reihe Beiträge in diversen Geocaching-Affinen Blogs zum Thema Logs, respektive deren Verkürzung bis zur Unkenntlichkeit. Da gibt es die verschiedensten Ausprägungen von Diletantismus ala „TFTC“ oder einem einfachem „Danke“ bis hin zu Dosenfunden, die mit nur einem Buchstaben und einem Punkt gelogt wurden. Dies ist prinzipiell auch in Ordnung (auch wenn man ruhig mehr als einen einzelnen Buchstaben tippen könnte). Zumindest hat wohl niemand etwas dagegen, wenn das Listing und die Dose selbst z.B. solchen Umfang haben: Nr. 21 (dieser Cache steht nur Exemplarisch hier für eine Vielzahl ähnlich gearteter Dosen, die Nennung hier stellt keine Wertung dar!). Aber kann man nicht auch hier individuellere Logs schreiben als: „Dies ist der 598. unserer heutigen kurzen Tour.“? Vor allem, wenn die anderen 597 den gleichen Satz mit abweichendem Zähler bekommen, ist dies für nachfolgende Cacher nicht mehr wirklich informativ oder lesenswert. Vom Owner erst gar nicht zu reden.

Wenn man einen kurzen, sinnvollen Satz zur Dose schreibt, kann der Owner meist zwischen den Zeilen schon etwas zum Zustand der Dose herauslesen. da werden dann auch schnell flappsige Nebenbemerkungen zu wichtigen Informationsquellen ohne, dass die Schreiber überhaupt etwas davon wissen oder gar beabsichtigt haben. Leider wird dies oftmals gar nicht berücksichtigt und es wird drauf los gestammelt.

Wie sieht es aber bei umfangreicheren Caches aus? Caches mit einem Aufwand von mehr als 2 Minuten? Nicht besser. Wenn es nicht gerade ein mehrstündiger Wahnsinnscache ist, kann es jede Dose treffen.

Prinzipiell vertrete ich die Meinung: schwieriger Cache mit entsprechendem Aufwand, sowohl auf Finder, als auch auf der Seite des Owners, sollte es einem Wert sein, ein paar Worte mehr zu verlieren. Ist es dagegen eine Dose an einer Leitplanke mit einem Listing in der Länge einer Telefonnummer, kann man auch gerne entsprechend kurz loggen. Es spricht natürlich nichts dagegen trotzdem einen längeren Eintrag zu hinterlassen. Und grundsätzlich gilt: jeder Log zählt. Viel schlimmer als kurze Logs sind gar keine Logs. Denn dann ist es immer fraglich, ob er überhaupt noch existiert.

Zum Abschluß noch eine kleine Zusammenfassung anderer Meinungen zu Stammel-Logs:

Schnell gefunden TFTC – Dosenfischer.de
Schnell gefunden vielen Dank – Geocaching Schleswig-Holstein
Stammler, Gierhälse und Grobmotoriker – KsMichel
Es gibt sicherlich noch weitere, aber dies waren die Artikel, die mich zu diesem hier ermuntert haben.

PS: ganz frech finde ich ja Logs dieser Art: SöNeTjAn bei Chain Reaction – Part III – Hot Stuff –

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Der Beitrag wurde am Sonntag, den 25. Mai 2008 um 20:06 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemeines, Geocaches abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

5 Responses to “Qualität und Sorgfalt in Logs”

  1. Me-Hunter sagt:

    Hilf mir mal, was hat das mit Sörens Log auf sich – ist es evtl. eine neue Art in Rätseln zu loggen?

    LG H.

  2. rehwald sagt:

    Aaaahhh. Es wird mit einem mal so Hell. Ich hab mich schon gefragt was das mit Manila zu tun hat.

  3. SöNeTjAn sagt:

    Habe soeben einen weiteren Hinweis hinzugefügt.

  4. Me-Hunter sagt:

    Immer noch dichter Nebel, aber das bin ich ja gewohnt. Also doch ein Rätsel. … auch ne Art, beim loggen nicht zu spoilern!

  5. Me-Hunter sagt:

    Nach der Frühstückspause verzog sich der Nebel! Heh- es gibt nen neuen Cacher in der Szene, der Kapitän in bleu macht echt was her!

    Trotzdem frage ich mich: Tut das Not, dass man einem das entspannte Loglesen so vermiesen tut?

    Gleichzeitig gilt: Respekt vor S’s Kreativität.

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