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GPSMAP 62 löst die 60er-Reihe ab

Juni 3rd, 2010 Posted in Allgemeines, geocaching, Tools, was anderes

GPSMAP 62st

Das gute alte 60er aus dem Hause Garmin. Beliebt bei vielen Geocachern. Vor allem wegen der langen Laufzeit, der guten Bedienbarkeit und der Robustheit auch im harten Einsatz. Auf der anderen Seite standen die Nutzer von Oregon und Collorado. Hier war es der Touchscreen und die Einbettung von Geocaching-spezifischen Features, die die Fangemeinde anwachsen ließen. Doch nun (Pressemeldung von Garmin) gibt es das beste aus beiden Welten: das Garmin GPSMAP 62. Die Featureliste ließt sich wirklich ausgesprochen interessant.

So wird es wie bei den Oregons und Collorados ebenfalls die Möglichkeit geben vollständige Cachelistings auf das Gerät  zu laden. Von Bildern des Listings ist leider keine Rede (dafür müsste man sich das Gerät mal in Natura anschauen können).

Was mich wirklich sehr interessiert ist die Möglichkeit der BirdEye-Nutzung, sowie die Einbettung eigener Kartenmaterialien. Mit BirdEye bekommt man einen GoogleEarth-ähnlichen Einblick in die lokalen Gegebenheiten und kann sich so in etwa an bestehenden Einrichtungen orientieren, die auf keiner Karte verzeichnet sind.

Die Nutzung selbst generierter Karten würde noch viele andere Spielereien ermöglichen, die auch nicht für die Allgemeinheit digitalisierte und freigegebene Kartenmaterialien (Lagepläne für Parks, Firmengelände, historische Karten…) nutzbar machen würde.

Trotz dieser im Vergleich zum Vorgänger drastisch erweiterten Möglichkeiten, bleiben die für Ooutdoor-Enthusiasten wichtigen Kerndaten nahezu gleich. Ein Akkusatz (2AA) hält hier rund 20 Stunden (also sogar 2 Stunden länger als beim 60er)  und IPX7 ist ebenfalls selbstverständlich. Die Abmaße sind nur geringfügig größer geworden und interner Speicher von 500Mb oder 1,7Gb wurden verbaut in den größeren Modellen können noch Mikro-SD-Karten eingesetzt werden.

Einen Vergleich der Modellspezifikationen mit dem 60CSx kann man sich hier anschauen.

Wenn mein Hobby-Budget nicht durch die Ersatzbeschaffung für mein total zerstörtes Rad komplett aufgebraucht wäre, würde ich mein Vista HCx sofort gegen das GPSMAP 62s eintauschen.

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Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 3. Juni 2010 um 10:34 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemeines, geocaching, Tools, was anderes abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

9 Responses to “GPSMAP 62 löst die 60er-Reihe ab”

  1. Trracer sagt:

    Also wenn ich mir das so anschaue dann wird es wohl das GPSMAP® 62s. Ich hatte mich eigentlich für das Oregon entschieden, aber da kann man ja auch keine Bilder auf das Gerät übertragen. Erwähnenswert finde ich den 3-Axen Kompass im Vergleich zum Vorgänger. Was mir irgendwie fehlt ist ein Erscheinungstermin, den habe ich bei Garmin überlesen oder nicht gefunden und den in etwa Preis.

  2. rehwald sagt:

    Naja, beim Preis kann man sich ja schon mal an den amerikanischen Preisen orientieren und was den Liefertermin angeht… ja das wäre wirklich interessant

  3. Trracer sagt:

    So ich hab mal kurz geschaut
    * Garmin GPSMAP 62 – base model; MSRP $349.99 in etwa 285 EUR
    * Garmin GPSMAP 62s – adds a micro-SD card slot, tri-axial electronic compass, barometric altimeter and wireless data sharing; MSRP $449.99 in etwa 366 EUR
    * Garmin GPSMAP 62st – adds preloaded 1:100K scale US topos or (1:50K scale Canadian topos for the Canadian version); MSRP $549.99 in etwa 448 EUR

    Ich denke für die meisten wird die S version interessant sein, bietet Sie doch den MicroSD-Slot, den 3-Achsen Kompass und die drahtlose Kommunikation. Da sich bei meinem Etrex die Gummierung löst wird es langsam mal Zeit.

  4. rehwald sagt:

    Ich würde die Preise fast bei 1:1 übersetzen. War schon immer so, dass auf dem alten Kontinent die Preise etwas höher sind. Und die vorgeladene Variante wird es sicherlich mit deutscher Karte oder auch gar nicht geben (gab früher schon amerikanische Garmin-Modelle mit vorinstalliertem Kartenmaterial, die es dann hier nicht gab).

  5. team-noris sagt:

    Nachdem mein Vista HCX zwar noch einwandfrei tut, es aber schon ziemlich zerschrabbelt ist und mich die nicht klebende Gummiummantelung nervt, werde ich mir wohl ein 62s kaufen, wenn es verfügbar ist. Ich rechne mit rund 350,- €, Ende des Jahres wohl eher 299,- € und sollte der Preis wesentlich darüber liegen, dann lasse ich mir eines von einem US-Kollegen besorgen und per Hauspost schicken.

    Am letzten Wochenende habe ich mir das Oregon 550 intensiv am Garminstand im Pinzgau angeschaut. Das Display gefällt mir nicht und mit Schmuddelfingern will ich auch nicht darauf herumdrücken – ich will Tasten!

  6. […] bei Rehwald findet ihr noch ein paar Zusatzinfos und bei Garmin gibts einen kompletten Vergleich zwischen dem […]

  7. nocava sagt:

    Ob das auch wherIgo kann? Wäre ja nicht schlecht. Aber gefallen tut es mir auch so

  8. Martin sagt:

    Sehr interessant!
    Die Tasten sehen schon mal besser & haltbarer aus 🙂 Meine 60er IN/OUT Tasten lösen sich derzeit nämlich auf 🙁 Und wollen wir mal hoffen, daß die Frontscheibe nicht wie beim alten 60er abfallen kann!

  9. Oregani sagt:

    und so ist das neue Gerät in der Verarbeitung

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