…von und mit rehwald

BING! BING! BING!

Dezember 4th, 2010 Posted in Allgemeines, geocaching, was anderes

Seit Jahren nutze ich als Überzeugungstäter die Produkte aus dem Hause Microsoft, aber ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde: Danke Microsoft!

Das Redmonder Unternehmen nutzt für seinen Kartendienst namens Bing-Maps. Und nun hat es vor ein paar Wochen bekannt gegeben den Openstreetmap-Gründer engagiert zu haben und seine Satellitenbilder dem Projekt als Gegenleistung zur Verfügung zu stellen. Seit ein paar Tagen ist dies nun auch in den Tools zur Karteneditierung angekommen. Doch wofür soll das gut sein? Na für so etwas:

Detailierungserweiterung in Openstreetmap dank Bing

Die Daten der Bilder haben zwar einen Stand von vor einigen Jahren, doch mit ein paar Ortskennnissen und einem umfangreichen Bilderstamm der zu kartografierenden Region lässt sich schon recht genau die aktuelle Situation digitalisieren. Für kleinere Details ist allerdings nach wie vor der Besuch vor Ort notwendig und auch Straßen und Wege sollten nach Möglichkeit mit eigenständigen Trackaufzeichnungen erstellt werden, da die Bilder doch ein paar Meter Versatz aufweisen (in unterschiedliche Richtungen).  Wie das geht kann der Interessierte problemlos bei Openstreetmap.de nachlesen.

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Der Beitrag wurde am Samstag, den 4. Dezember 2010 um 22:37 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemeines, geocaching, was anderes abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

4 Responses to “BING! BING! BING!”

  1. mo-cacher sagt:

    Die Bing-Daten sind nicht korrekt georeferenziert? Das war mir neu, werd ich mal die Tage in verschiedenen Ecken prüfen.

    • rehwald sagt:

      Doch, sie sind georeferenziert. Doch die diversen Anbieter verfälschen diese Daten grundsätzlich alle mehr oder weniger (von den Landesämtern mal abgesehen) oder arbeiten bei der Referenzierung mit einem größeren Raster (aus Kostensicht wohl die wahrscheinlichere Variante). In bestimmten Regionen, vor allem im ländlichen Bereich kann dies dann im Extremfall mal eben 5-10m Toleranz ausmachen. Da steht ein Haus plötzlich mit einer Ecke auf der Straße. In Ballungsgebieten und Städten allgemein ist mir das aber z.B. noch nicht aufgefallen.

  2. -jha- sagt:

    Bing-DOPs sind genauso schlecht oder gut wie andere Dienste auch: Es schwankt stark.
    Die Gründ für die Fehler sind vielseitig, meist ist es jedoch einfach ein nicht hinreichend genauer Geoid für die Umprojektion der Schrägbildaufnahmen.

    Wenn es mit wenig Aufwand besser ginge, dann würde es gemacht.
    aber wenn man eh schon Tracks einer Gegend hat, dann schiebt man das DOP eben passend, notfalls auch mehrmals während der Arbeit.

    Ein wenig Grundfertigkeiten sollte man schon aufbringen beim Häusermalen.
    Beim Cachen erwarten wir ja schließlich auch nicht, dass alles 1/1er sind… Wäre doch langweilig.

    • rehwald sagt:

      genau so wirds gemacht. Wobei ich die Erfahrung gemacht habe, dass die DOPS unseres Landesamtes für Vermessung sehr exakt sind (im 5 oder 10cm Bereich bei gleicher Auflösung, laut Auskunft eines Vermessers). Egal wo. Nur sind diese eben nicht für solche Zwecke freigegeben. Da schiebe ich doch dann einfach ein bisschen rum. Vor allem ist es an den meisten Stellen nicht mal ein Problem, wenn man die Daten entsprechend kreativ interpretiert und die Abweichung schon direkt mit in die Anlage des Gebäudes mit einbezieht. 100% Exakt bekommt man das Ganze mit diesen Karten aber eh nicht hin. Dafür ist die Auflösung außerhalb der Zentren oft nicht gut genug und oft stört Vegetation die Interpretation. Aber um erstmal „Grund“ rein zu bekommen und letzte weiße Flecken zu tilgen ist es mehr als ausreichend.

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