…von und mit rehwald

Leckeres aus der Kombüse (mit dem QVC-Gemüseschneider)

Mai 17th, 2011 Posted in was anderes

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Homeshoppingsender QVC

Heute zum Desert: Salat. Grund der Verursachung ist die eigene Plauze und die Gelegenheit bietet die Ankunft des Salat Chef aus dem allseits bekannten Homeshoppingsender QVC in der Ultra-Luxuriösen Ausführung mit allem was man braucht um einen leckeren Salat in kürzester Zeit anzumachen. Zumindest fast alles. Ich habe jedenfalls noch ein großes Messer und ein Schneidebrett benötigt um die zum Häckseltode verurteilten Zutaten in für die beigelegten Gittermesser passende Größen zumindest grob zurechtzustutzen. War aber kein Problem, denn es kommt dabei nicht auf sonderlich exakten Schnitt an. Viel Schwung und ein wahnsinniges Lachen (bitte die eigene Fantasie nutzen, da aus Jugendschutzgründen und Rücksicht auf schwache Gemüter hier auf eine Visualisierung verzichtet werden muss), wenn dem ahnungslosen Kohlkopf das Deckblatt gespalten wird und das große Schlachtermesser krachend bis auf die Tischplatte durchrauscht, reichen vollkommen aus.

das Gesamtpaket

Doch was soll es geben? Ein Gemüseschneider soll zu erst einmal Gemüse schneiden. Das Einzige was sich nicht schnell genug im Kühlschrank verstecken konnte war der Kohlkopf, also wird der zuerst gemeuchelt.

Passt zwar, ist so aber nicht klein zu kriegen...

Noch einmal das Messer geschwungen...

... und mit ein bisschen Druck ...

... ist auch ein Kohlkopf klein zu kriegen.

Zwiebeln sind da einfacher.

Und ab in die Pfanne. Salz, Pfeffer, etwas Chili...

Scheibe selbstgebackenes Brot dazu; lecker 🙂

Dazu kann man natürlich Kartoffeln, Fleisch oder was einem auch sonst so vor die Flinte läuft, direkt mit braten. Wer keinen Kohl mag, kann diesen natürlich auch weg lassen. Oder er macht sich gleich einen leckeren Salat:

Salatspalterei

Hmmm, zu viel des Guten. Also mit viel mehr Schwung...

Neuer Anlauf mit weniger Füllung und mehr Schwung, dann gehts leicht

Mal was gelbes, nur grob vom Strunk befreit. Ging ganz leicht.

Auch Radieschen leisten kaum Widerstand

der Gurke wird bei lebendigem Leibe die Haut abgezogen...

... und dann passt sie nicht!

aber vorher grob zerstückelt, kommen am Ende handliche Stifte bei raus

mal was Schwieriges: die Frühlingszwiebeln haben sich gewehrt...

... konnten aber der schieren, brutalen Gewalt nicht widerstehen...

praktisch einzuhaken: die Doppelreibe.

...Möhrenmassaker...

Fein und gleichmäßig gerieben

Das Ergebnis, mit ein bisschen Dressing angemacht, kann man sogar essen.

Wem das zu Gesund ist, der plündert einfach die Vorräte der Kinder...

Fazit: Ich würde mir das Set (wieder) zulegen. Es ist ausgesprochen praktisch. Man muss nur alles grob zerteilen und darf beim bedienen des Mechanismus nicht  zimperlich sein, dann wird alles schön gleichmäßig und in mundgerechte Stücke zerteilt. So ein Salat ist damit auch auf dem Campingplatz mal ganz fix zusammengestellt. Dann nur noch den Deckel drauf und es kann direkt mit zum Grill, Picknick oder zur Arbeit genommen werden und alles bleibt dicht.

Weitere Tests sind auch schon erfolgt (aber unbebildert geblieben). So wurden einfach Kartoffeln durch das Gitter gepresst und in Null-Komma-Nix gab es selbstgemachte Pommes. Schinkenwürfel: kein Problem (zumindest bei Kochschinken). Zucchini leisten auch keinen Widerstand wenn man diese in Stifte schneiden möchte. (Steck-)Rüben sind dagegen kaum klein zu bekommen. Diese sind einfach zu fest, groß und man muss diese eh schon so klein schneiden um sie durch die Presse zu bekommen, da kann man auch gleich weiterschnippeln und muss dann zumindest nix weiter sauber machen. Was noch eine tolle Ergänzung wäre, wäre eine Reibe als passenden Aufsatz um Scheiben z.B. für einen Kartoffel- oder Gurkensalat zu schneiden. Immer nur Würfel sind auf Dauer ja auch langweilig.

Ein Manko hat allerdings die beste Frau von allen zu bemängeln: die Reinigungsmöglichkeiten des Deckels/Stempels sind eher suboptimal. Man kommt einfach nicht an die kleinen Fasern, die sich in dem Reinigungsgitter verfangen. Irgendwie fehlt immer die dritte Hand um den Knopf zu drücken während die eine das Teil hält und die andere die Spülbürste schwingt. Zumal der Knopf auch noch recht Schwergängigkeit ist (zu starke Federn?).

Wer sich so ein Gerät zulegen möchte, kann dies bei Kochen & Geniessen auf QVC.de im Shop tun: hier klicken und bestellen! Dort gibt es übrigens auch die originalen Cachebehälter von Lock&Lock, welche ich hier ursprünglich vorführen wollte (inklusive „Umbauanleitung“).

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Der Beitrag wurde am Dienstag, den 17. Mai 2011 um 20:00 Uhr veröffentlicht und wurde unter was anderes abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

5 Responses to “Leckeres aus der Kombüse (mit dem QVC-Gemüseschneider)”

  1. -jha- sagt:

    Dann schau doch mal zu, dass der Moenk Dein Blog mit der richtigen Feedburner-URL einträgt. Denn als „Geocaching“ ist das hier nicht getagt. Und als „bezahlte Werbung“ auch nicht.

  2. Carsten sagt:

    moenk hat kein Interesse daran, dass nur die richtigen Kategorien im Feed auftauchen. Für mein Blog habe ich irgendwann aufgegeben, ihn auf die unterschiedlichen Kategorien hinzuweisen.

  3. Sirex [CR] sagt:

    AMAZING DISCOVERIES!!!!!!!

    http://tinysong.com/Gepg

    Hey Bob! Ich muss mir an den Kopf fassen!

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