…von und mit rehwald

Langsam gefällt mir OpenCaching.com immer besser…

September 1st, 2011 Posted in Allgemeines

Verifizieren mit Code oder QR-Scan

 

Verify Find

Wenn jetzt noch eine erkleckliche Anzahl an Caches dort auftauchen würde, wäre das, zusammen mit der verfügbaren Entwickler- API, langsam eine echte Alternative…

Ich bin echt gespannt wohin die Reise noch gehen wird.

 

 

 

 

 

 

 

(via Dosenfischer)

Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 1. September 2011 um 08:01 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemeines abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

40 Responses to “Langsam gefällt mir OpenCaching.com immer besser…”

  1. aba sagt:

    erkleckliche Anzahl an Caches

    genau das ist der punkt. so schoen sich die plattform anfuehlt, so nette features sie auch mitbringt, so offen sie auch sein mag: solange der zaehler fuer caches im umkreis auf sagenhaften 5 bleibt, ist opencaching.com eben keine alternative.

  2. rehwald sagt:

    deswegen schrieb ich das ja auch genau so :-). Aber meine Hoffnung ist auch, dass eventuell der große Platzhirsch sich die ein oder andere schöne Funktion da abguckt (die genannte z.B. gibt es ja bei WherIGos ja schon, warum nicht bei „Normalen“ auch? Oder eine offene API zum Datenaustausch?)

  3. Carsten sagt:

    Passwort zum Loggen gibts auch bei oc.de schon immer 😉

    • rehwald sagt:

      @Carsten: Die QR-Code-Lösung finde ich aber sympathischer, weil man damit als Owner das Weitergeben des Passwortes noch etwas erschweren (aber auch nicht verhindern) kann :-). Natürlich schließt man mit einer reinen QR-Lösung wieder andere Cacher aus. Aber irgendwas ist ja immer….

      @Christian: Ja, das Argument ist nicht so weit hergeholt 🙂 Wenn es jetzt noch ein Tool zum Listingabgleich mit der Konkurrenz… [ketzerische_Gedanken_gleich_wieder_verwerfen] 🙂

  4. Christian (Garmin) sagt:

    Die Plattform stellen wir, für die Caches seid ihr schon selbst zuständig 🙂

  5. Bursche sagt:

    Ich bin ein Fan von QRcodes, denn die Möglichkeiten die sich dadurch bieten sind fast unendlich. Leider ist die Umsetzung auf ox derzeit nur sehr halbherzig.

    Einerseits möchte man auf ox nur virtuals wenn eine Dose nicht möglich ist. Andererseits sind „verified finds“ eigentlich unnötig, wenn man sich eh ins Logbuch einträgt.

    Zudem werden die Möglichkeiten, die QRcodes bieten, mit der derzeitigen Umsetzung kaum genutzt. Eine sechstellige Zahl als QRcode zu verschlüsseln, sie aber gleichzeitig in Klarschrift anzugeben, macht in meinen Augen wenig Sinn. QRcodes bieten durch die Verknüpfung von Realität und web unendliche Möglichkeiten. Vernünftig umgesetzt müsste man nach dem scan des QRcodes auf eine landingpage gelangen, die ein „verified Log“ ermöglicht und daneben dem Cacheowner die Möglichkeit bietet, weitere Infos zum Cache oder der Location…. für den Finder bereit zu stellen. Da garmin (als Betreiber von OX) auch in den neusten Geräten keinen wlan-chip verbaut, hat man hieran aber wohl wenig Interesse.

    Ich habe trotzdem versucht, das bei 3 Oc/ox-Caches zu realisieren:

    http://www.opencaching.com/#!geocache/OXCCFEB
    http://www.opencaching.com/#!geocache/OXCCFEA
    http://www.opencaching.com/#!geocache/OX8F52

    Zum Thema wherIgo habe ich heute hier gelesen, dass garmin angeblich Lizenzgebühren an GS zahlen müsste, für jedes WIG-taugliche Gerät: http://forums.groundspeak.com/GC/index.php?showtopic=281289&st=0&p=4829873&#entry4829873
    Das würde erklären, weshalb in Sachen WIG nichts mehr geht und man sich hier scheinbar gegenseitig blockiert.

    Zum Thema „Alternativen“. Es gibt sie! Solange aber die schiere Masse an Caches als Totschlag-Kriterium angesehen wird, wird sich an der derzeitigen Situation nichts ändern. Wer jedoch Interesse an Veränderung hat, wird nicht darum herum kommen, oc/ox-onlys zu listen. Nur wenn es mehr Caches außerhalb von gc.com gibt, wird sich vielleicht irgendwann etwas ändern!

  6. Mystphi sagt:

    Ich bin mittlerweile ein Gegner vieler verschiedener Plattformen beim Geocaching. Meiner Meinung nach kann es langfristig nur eine geben, so schön Vielfalt für die Marktbelebung und den Entwicklungsdruck auf die Betreiber auch sein mag. Ansonsten haben wir bald zumindest in den Ballungsräumen den Zustand, dass an einer Stelle Caches von mehreren Plattformen versteckt sind und der Cacher gar nicht weiß, welcher jetzt der richtige ist. In Ansätzen kann man das bei diesen beiden Caches schon sehen:

    http://coord.info/GCNGA7
    http://www.opencaching.de/viewcache.php?wp=OCBAF8

    Das sind beides ausgedehnte viel-Stationen-Multis im gleichen Gelände. Da ist es doch nur eine Frage der Zeit, wann es die ersten Kollisionen der Plattformen gibt.

    Viele Grüße
    Gerald

  7. Bursche sagt:

    Kollisionen gibt es bereits heute. Diesen cache (eine Munitionskiste) haben ich schon lange liegen: http://www.opencaching.de/viewcache.php?wp=OC4DCE Nachdem ich ihn zum oc-only gemacht habe, kam ein ehemaliger Finder auf die Idee, sein Mysterie-Finale hier zu platzieren (ein micro) Die Cacher lösen nun den mysterie auf gc.com und loggen im großen Logbuch meines Caches. Das tut mir aber nicht weh! Sollten mehrere Dosen an einem Ort liegen, wird sich bestenfalls die schönste/größte Dose durchsetzen. Ich kann hieran nix Negatives entdecken.

  8. aba sagt:

    @christian von garmin.
    ganz so einfach ist das aber nicht. garmin hat die plattform ja sicherlich nicht als steuerlich relevantes abschreibungsmodell gebaut. ich hab auch keinen plan, wie man einer anderen plattform adhoc (ich will nicht den begriff „mittelfristig“ verwenden) zu mehr popularitaet (=mehr gelistete dosen) verhelfen kann. aber wie gesagt: wenn ich in meiner erweiterten homezone 5 dosen sehe, von denen auch noch zwei von mir sind und zwei weitere von mir auf gc.com schon geloggt sind – dann werde ich auch nicht fuer die urlaubsplanung auf opencaching.com schauen, ob sich da zufaellig eine ocCOM-only-dose hinverirrt hat.
    wie sieht denn das wachstum auf oc.com aus, hast du da (vielleicht sogar auf regionen runtergebrochene) zahlen?

  9. Mystphi sagt:

    @Bursche:
    Mal abgesehen davon, dass ich schon die richtige Dose zu dem Cache, den ich absolviert habe, loggen möchte, ist es vielleicht dann nicht negativ, wenn der Qualitätsunterschied groß ist. Wenn aber, wie in meinem Beispiel angeführt, zwei Multis in ähnlicher Liga aufeinandertreffen, dann finde ich das schon äußerst lästig. Besonders blöde ist das dann, wenn man mitten in einem Multi eine Stage des anderen findet und dadurch auf einen völlig falschen Weg gebracht wird. Das ganze könnte nur dadurch verhindert werden, wenn sich alle Plattformen auch untereinander auf eine gemeinsame Abstandsregel (die ich im Übrigen sehr sinnvoll finde) einigen könnten. Aber vorher wird wohl eher der weltweite Sozialismus Realität werden ;-).

    Viele Grüße
    Gerald

  10. Christian (Garmin) sagt:

    @aba
    Konkrete Zahlen habe ich momentan nicht zur Hand. Allerdings ist in Ländern wie UK und US – im Vergleich zu Deutschland – ein deutliches Wachstum zu erkennen.

  11. Bursche sagt:

    @Mystphi Eine plattformübergreifende Abstandsregel würde dazu führen, dass jeder OC/OX/TC/NC…-Owner erst sämtliche mysteries und ellenlange multis auf gc.com absolvieren muss bevor er eine Dose listen kann. Dann hätte er aber noch immer nicht die Gewissheit, denn zwischen der gc.com-Datenbank und der Realität besteht eine erhebliche Diskrepanz. Er müsste also womöglich seine schön bebastelte Dose an einem schönen Ort mehrfach verlegen, bis er irgendwann das okay bekommt. Diese Ungewissheit, ob eine Cache (wegen der Abstandsregel oder aus anderen Gründen) nicht veröffentlicht wird, trägt zumindest dazu bei, dass auf gc.com fast nur noch bellanglose micros an bellanglosen Orten veröffentlicht werden. Ich hoffe dieses Schicksal bleibt den anderen Plattformen erspart und ich kann auch zukünftig schöne Dosen an schönen Ort verstecken ohne mir Gedanken machen zu müssen ob in 161m evtl. eine SOAM die keine QTA ist…. in der g.com-Datenbank eingetragen ist.

  12. aba sagt:

    @bursche/@mystphi.
    womit wir, sorry wenn ich mich einmische, wieder ™ bei einer metaplattform waeren. aggregieren der caches aus den plattformen und diese darstellen, pq’s dann plattformuebergreifend.
    beim einstellen kann ich waehlen, auf welcher plattform ich den gerne haette. dort laeuft er dann im jeweils nach den regeln und dem „normalen“ reviewing-prozess durch.
    mal so aus der huefte… 😉

    • rehwald sagt:

      @aba: wie weit seit ihr damit? 🙂

      @bursche, @Mystphi: was so schlecht klingt, könnte doch auch die Chance sein; auf gc die 08/15 Stadt- und Land-Caches und auf alternativen Plattformen dann die echten „Highlights“. Nur werden das die Owner nicht durchhalten, die Nutzer wohl eher. Zumindest wenn der aba endlich seine Meta-Cache-Suchmaschine fertig hat. Kollisionen wird aber weder eine Beschränkung auf eine Plattform, noch Nutzer-seitige Filterung wirklich verhindern können (das klappt ja nicht mal bei den den Abstandsregeln unterliegenden Dosen bei gc wirklich). Wichtiger wäre eigentlich die saubere Gestaltung von Caches durch die Owner im „Feld“ selbst. Wenn ich meine Stationen sauber kennzeichne und mit einem „roten Faden“ versehe, kann ich zwar auch die Kollision mit anderen Stationen/Caches nicht ganz verhindern, so aber zumindest für die Suchenden vor Ort eventuelle Probleme diesbezüglich besser wahrnehmbar machen. Sowohl innerhalb Ein und der Selben, als auch Plattformübergreifend.

      Aber das ist wie so vieles (Jäger, Naturschutzgebiete, öffentlich überwachter Raum) in meinen Augen eher als eine Herausforderung für Cache-Owner als ein Problem zu betrachten. Da ist einfach die Kreativität des Einzelnen gefragt um mit der Situation umzugehen.

  13. aba sagt:

    @christian.
    gibts eine erklaerung, warum es da (demnach) so grosse unterschiede in der nutzung/akzeptanz gibt?

  14. Mystphi sagt:

    @aba:
    Ich seh nicht ganz den Unterschied zwischen EINER Plattform und einer übergeordneten Metaplattform, der sich alle anderen unterordnen. Kommt das nicht auf das gleiche hinaus?

    @Bursche:
    Eben wegen der Probleme bei diesem Abstandskonflikt bin ich ja für eine einzige Plattform und nicht mehrere unabhängige. Das Abstandsproblem wird von vielen Cachelegern aber auch völlig falsch angegangen. Man kann vorab nach Abstandskonflikten fragen und sich entsprechend drauf einstellen. Das nutzen nur die wenigsten. Womit ich nicht sagen will, dass es beim Handling mit dieser Abstandsregel nicht noch Verbesserungspotezial bei GC gäbe.

    Viele Grüße
    Gerald

  15. Bursche sagt:

    @aba Du hast zwar Christian angesprochen, da ich ox aber seit dem ersten Aufflackern verfolge, gebe ich hierzu auch meinen persönlichen Eindruck wieder.

    Zunächst besteht in Deutschland mit oc.de seit vielen Jahren eine alternative Plattform. oc.us und oc.uk bestehen dagegen wesentlich kürzer. Der Start von OC.us und ox lief fast parallel. Im ox-Forum finden sich überwiegend Cacher, die mit der Geschäftspolitik von GS oder dem Verhalten einzelner reviewer Probleme haben. Sie haben nun in ox eine Alternative gefunden. In D gibt es mit OC.de seit langem eine Alternative.

    Das Marketing und die Kommunikation von OX sind hauptsächlich auf den englischen Sprachraum ausgerichtet. OX veranstaltet regelmäßig Gewinnspiele, deren Teilnahme einen Wohnsitz in USA oder Mexico voraussetzt (Nach Protesten im Forum neuerdings auch Kanada) Aktuell gibt es eine Aktion, in der man OX-Aufkleber und lanyards kostenlos erhält. Auch hier gibt es wieder die Einschränkung, dass ein Versand außerhalb der USA nicht garantiert werden kann. OX läuft manchmal noch immer etwas holprig, so habe ich es bis heute nicht geschafft, mich im OX-Forum anzumelden. Einem native-speaker fällt dies scheinbar leichter (es haben aber auch viele Amerikaner und Engländer das selbe Problem).

    Zuletzt (und dies ist nun ein absolut subjektiver Eindruck) ist es das Ziel von garmin, möglichst viele GPS-Geräte zu verkaufen. OX ist lediglich ein Nebenprodukt zur Absatzförderung. Würde sich garmin (Deutschland) zu sehr von gc.com abwenden und ox massiver als Konkurrenz bewerben, würde man riskieren, GPS-Kunden zu verlieren. Die Bindung an gc.com scheint in D sehr ausgeprägt und Kritik an GS ruft oftmals heftige Reaktionen herbei. garmin Deutschland beschränkt sich daher wohl auf eine (sehr nette und zuvorkommende) persönliche Kommunikation mit aktiven OX-Ownern, hält sich aber ansonsten eher zurück.

  16. Bursche sagt:

    @rehwald Metaplattforem gibt es faktisch schon seit einiger Zeit. Viele Cacher nutzen GSAK oder Apps, in die sie die GPX-Dateien von div. Plattforem laden könnten, wenn sie wollten. Jedes garmin-GPS kann die GPX von div. Plattformen verwalten und dem Nutzer anzeigen, welche Caches er bereits gefunden und hat und welche noch nicht. Der Aufwand ist etwas größer, dadurch steigt aber auch die Vielfalt. Tatsächlich tun dies aber nur wenige.

    In welche Richtung sich das Dosensuchen in den nächsten Jahren entwickeln wird, steht in den Sternen. Derzeit gehe ich davon aus, dass es mind. 2 Arten von Geocachern gibt. Die Allessucher, denen es im wesentlichen um den Fund geht und die Genusscacher, für die eine Dose am Ende eines Sonntagsspaziergangs, einer Wanderung, eines Urlaubsausflugs… steht.

    Für die erste Gruppe wird man mittelfristig über einen zeitliche begrenzte Lebensdauer von Caches nachdenken müssen oder zumindest die Abstandsregel überarbeiten müssen. Da für diese Gruppe der amtliche beglaubtigte Fundzähler eine gewichtigere Rolle spielt als die Location, wird sich diese Gruppe wohl auf gc.com beschränken. Ich halte es aber auch nicht für ausgeschlossen, dass langfristig eine Abwanderung zu inovativeren und schnelleren Alternativen, wie zB. der Verbreitung von Koordinaten über twitter etc. stattfindet.

    Für die 2 Gruppe wird sich ein niederschwelliges Angebot in Landessprache, ohne komplizierte Anmeldung und oftmals wohl auch ohne online-Log durchsetzen.

    • rehwald sagt:

      @bursche: naja, gsak ist ja schon eine tolle Lösung, aber nicht wirklich das was ich von einer Metasuchmaschine erwarte. Ich betrachte das eher als meine persönliche Inventarverwaltung (Todo-/Done-/Own-Liste). Vor allem ist es umständlich und nicht von überall zu nutzen (Mobil, Arbeit, Daheim, InternetCafe,…). Und mal ehrlich, nur weil in meinem Kühlschrank Artikel verschiedener Anbieter und Hersteller liegen ist das ja noch lange nicht ein Supermarkt… (den einen muss ich umständlich selbst füllen, mit Strom versorgen, sauber halten… und in den anderen marschier ich rein nehme mir was ich brauch vom Hersteller der mir gefällt und geh wieder…).

      Aber ich glaube da muss man erst einmal abwarten was sich da noch tun wird (und ob überhaupt und wie die einzelnen Anbieter da mitspielen oder gar gegenhalten werden).

  17. Christian (Garmin) sagt:

    @aba

    Einige Punkte hat Bursche schon angesprochen. Mit OC.de gibt es in Deutschland schon eine annehmbare Alternative, zum anderen liegt die Ursache auch bei den Gewinnspielen. Das war bisher für uns aber keine Option, da sie im schlechtesten Fall „minderwertige Leitplankenmikros“ fördern aber keine Qualitätscaches. Ich persönlich denke, dass wir das nur mit nützlichen Features und einer einfachen Bedienung erreichen können. Da OC.com keine 1:1 Kopie von gc.com sein soll, arbeiten wir auch ständig an neuen Ideen.

  18. aba sagt:

    @all.
    erstmal: ich mag sehr den diskussionsstil hier, respekt!

    @mystphi./@bursche.
    meta-cache-irgendwas ist fuer mich mehr als gsak. gsak ist quasi das lesen. in meiner vorstellung ist eine meta-plattform aber auch das schreiben. wie oben schon angedeutet: ich erstelle ein listing auf der meta-plattform und entscheide mich dann, in welche „angeschlossenen“ plattformen ich das wirklich kippen will. oc.de oder gc.com und ox.com und so weiter.

    ich will das thema meta-portal auch nicht weiter durchkauen. fuer mich ist das ein moeglicher ansatz, der mglw. durch viele plattformen entstehenden kleinteiligkeit und den daraus resultierenden problemen _etwas_ einhalt zu gebieten. momentan sehe ich diese gefahr aber einfach nicht. von daher waere ein wie auch immer geartetes meta-dingens nur etwas, was den sogenannten „alternative plattformen“ einen nutzen bringt, naemlich caches. gc.com wuerde von einem meta-dings ueberhaupt nicht profitieren, im gegenteil.

    und es gibt mindestens, wenn nicht noch mehr, dinge, die eindeutig gegen so ein meta-dings sprechen.

    @bursche.
    was die unterschiedliche akzeptanz von ox.com betrifft, stimme ich dir in den moeglichen ursachen zu. und fuehre einen weiteren aspekt an: selbst groundspeak ist regelmaessig zumindest nach aussen „ueberrascht“, wie geocaching in deutschland funktioniert. da scheinen tatsaechlich grosse unterschiede zu bestehen. ox.com wird primaer aus uebersee gesteuert, entwickelt, vermarktet. dass man da in D keinen fuss in die tuer bekommt, scheint auch daran zu liegen, dass man die szene hier nicht richtig kennt. ansonsten: zustimmung.

    @rehwald.
    hier werden dringend threaded comments und groessere eingabefenster benoetigt. 😉

  19. Bursche sagt:

    @mystphi Eines meiner Lieblings-Cachereviere ist der Naturpark Schönbuch. Ein von mir sehr geschätzter Cacher hat bereits vor Jahren sehr lange multis durch diesen Naturpark gelegt und markante Bäume, Bänke und Aussichtspunkte mit SOAM „belegt“ Hinzu kamen eine micro-am Grillplatz-Serie und div. mysteries mit D4-5. Damit ist dieser Naturpark für Neuowner kaum noch vernüftig zu bedosen.
    Diese Dose wäre nicht möglich, da sie nur 100m zu einer SOAM hat. http://www.opencaching.com/#!geocache/OXCBBDC
    Diese Dose kollidiert zwischenzeitlich mit einem Powertrail-micro: http://www.opencaching.com/#!geocache/OX5E19

    In der Konsequenz werden auf gc.com dort nun Powertrails mit micros/smalls an belanglosen Orten veröffentlicht: http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?wp=GC2VPVF
    http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?wp=GC2WPT0
    Als ich neulich dort Radfahren war, habe ich eine neue Wildbeobachtunsplattform entdeckt. Mögliche Abstandskonflikte waren mir völlig egal und ich habe mich allein darauf konzentriert, den zeigenswerten Ort und den Geocache möglichst konfliktfrei unter einen Hut zu bekommen. 2 Tage später hatte ich eine Munitionskiste befüllt, bin wieder 20km mit dem Rad durch den Wald und habe das endgültige Versteck, welches ich für das schönsten und geeignetste hielt eingemessen, die Dose versteckt und auf oc und ox veröffentlicht. http://www.opencaching.com/#!geocache/OXCBBDA
    Hätte ich vorgehabt auch auf gc.com zu veröffentlichen, hätte ich beim ersten Besuch bereits Koordinaten einmessen können. Diese hätte ich vorab dem Reviewer schicken können, ob ich ein Antwort erhalten hätte weiß ich nicht. Selbst bei positiver Antwort hätte ich keine Gewissheit gehabt, dass das Listing veröffentlicht wird. Vielleicht wäre der Cache trotzdem abgelehnt worden, weil auf der Reviewerkarte der kleine Weg an dem der Cache liegt nicht eingezeichnet ist oder weil er mich nicht leiden kann oder weil ihm das Listing nicht gefällt…. Aus dieser Ungewissheit heraus hätte ich wohl bereits beim ersten Besuch eine Filmdose platziert um für den Fall der Ablehnung durch den Reviewer den Aufwand so gering wie möglich zu halten.

  20. Christian (Garmin) sagt:

    @aba

    Doch, doch, ich denke, die Szene kennen wir ganz gut. Das ist ja auch einer der Gründe, weshalb wir nicht alles machen, was die Kollegen tun und in anderen Ländern für gut befunden haben.

  21. aba sagt:

    @christian.
    dann darf ich fragen: gibt es fuer deutschland eine strategie, was die etablierung ox.com betrifft? koennte die eventuell auch heissen, dass man sich mit oc.de zusammentut (das ist jetzt voellig zusammenhangslos und nichtmal eine these)? die kennen den „regionalen markt“ sehr gut, die haben „konecke“ und sind zumindest quantitativ weit vorn.
    also so aus meiner sicht jetzt mal und ganz ins unreine gesprochen. 😉

  22. Christian (Garmin) sagt:

    @aba

    An Konzepten arbeiten wir gerade, deswegen werden wir uns mit den Kollegen in US zusammensetzen und über die Belange der dt. GC-Community berichten. Was konkret passieren wird kann ich noch nicht sagen, aber ich persönlich würde nichts ausschließen. Aus meiner Sicht stehen die Interessen der Geocacher im Vordergrund, zu denen ich mich ja Gott sei dank, zählen kann 😉

  23. Mystphi sagt:

    @Bursche:
    Das Problem -minderwertige Massenware blockiert Qualität- sehe ich genauso, bin aber nicht der Meinung, dass dies darüber gelöst wird, dass es keine Sättigungsregelung gibt. Ohne die wird über kurz oder lang das Chaos ausbrechen, wenn die Dosenzahlen weiter so steigen wie bisher. Man kann ja eher darüber nachdenken, ob die 161m noch zeitgemäß sind (ich persönlich würde eher die Hälfte nehmen), zum andern könnte man auch ein besseres Ausnahmemanagement machen. Das würde den Qualitätslegern sicher entgegen kommen, ohne den ungebremsten Zuwachs zuzulassen.

    Was die Vorabanfrage bei GC bei einem Reviewer betrifft, habe ich damit ausschließlich positive Erfahrungen gemacht. Wenn man ein Rohlisting anlegt, alle relevanten Punkte dort einträgt und das dem Reviewer zur Abstandsprüfung vorlegt, habe ich bisher nie lange auf das Ergebnis warten müssen. Vorstellbar wäre dabei auch eine Art Locationreservierungszeit bei aufwendigen Qualitätscaches.

    Natürlich kann es auch bei gelockerten Sättigungsbedingungen vorkommen, dass an einer Location keine andere Dose mehr geht. Es ist aber die Frage, ob das denn wirklich sein muss. Ein kreativer Cacheleger wird sicherlich auch andere Locations finden, an denen er einen guten Cache verstecken kann. Und dass dann vielleicht auch mal an einer super zeigenswerten Paradelocation ein ganz mieser Cache liegt und der Qualitätsowner nicht zum Zug kommt, ist halt Pech. Einfach einen anderen Cache „drüberpacken“ oder „danebenlegen“, weil es ja mit alternativen Plattformen möglich ist, halte ich nicht für den richtigen Weg.

    Viele Grüße
    Gerald

    • Bursche sagt:

      Ich fürchte, das Problem geht tiefer. Ich denke, Kreativität und Engagement eines durchschnittlichen Cacheowners sind begrenzt. Ein schwammig formuliertes und überfrachtetes Regelwerk und die gelegentlich schwer nachvollziehbare Umsetzung dieses Regelwerks führen dazu, dass die Kreativität damit aufgebraucht wird, das Listing durch den Reviewingprozess zu schleusen und dass das Engagement (aus Frust) immer geringer wird. Aber dies ist eine subjektive Empfindung und wir werden hierüber vermutlich keine Einigung erzielen.

      Wir haben in Deutschland nur eine Zugspitze und in der Theorie brauchen wir auf dem Gipfel auch nur eine Dose. Wenn ich nun abwägen soll zwischen der „Gefahr“ die 5 Dosen auf der Zugspitze vielleicht mit sich bringen und dem Entwicklungspotential das sich aus 5 konkurrierenden Plattformen ergibt, komme ich persönlich zu dem Schluß, dass ich der Vielfalt den Vorzug geben würde.

      Um auf OX zurückzukommen, so wie ich es interpretiere, sieht das Regelwerk von OX auch einen Mindestabstand zu Dosen anderer Plattformen vor.

      Zitat: Abstand einhalten
      Damit keine Verwirrung zwischen zwei naheliegende Caches aufkommt, sollte ein Abstand von mindestens 150 Metern zum nächstliegenden Cache eingehalten werden.

      • Christoph sagt:

        @Bursche: Für die Zugspitze kann ich nicht sprechen, aber für den Brocken. Dort gibt es von drei verschiedenen Plattformen Caches: oc.de, gc.com und von den Letterboxern….
        Natürlich sind die Besuchsfrequenzen völlig unterschiedlich.

        Viele Grüße
        Christoph

  24. KoenigDickBauch sagt:

    Gehört ihr noch zu den ewig Gestrigen, die eine Plattform benötigen um Cachen zu gehen?

    Bei den Massen von Caches, die wir nun haben, ist es mir zu mühsam, die Perlen zu finden. Ich lasse mir Caches empfehlen. Daher logge ich nur noch Events. Perlen gibt man nicht den Massen frei.

    Es wird sich ein Cacherszene bilden, die sich in „geschlossenen“ Foren austauschen. Die Letterboxler leben uns das ja vor. Ohne Kommerz und im kleinen Kreis.

    • Mystphi sagt:

      “Gehört ihr noch zu den ewig Gestrigen, die eine Plattform benötigen um Cachen zu gehen?”

      Klare Ansage: Ja! Da bin ich ja sowas von ewig gestrig, das gibts ja gar nicht. Liegt vielleicht auch an meiner Art, Cachen zu gehen. Häufig geschieht das aus der Situation heraus. Wir sind irgendwo, die Familie macht irgendwas, es ist etwas Zeit, da schaut man mal, was so in der Umgebung liegt. Da will ich mich nicht erst durch zig Plattformen, Foren oder Bookmarklisten durchquälen, sondern alles auf einen Schlag sehen.

      Und auch was mich als Owner betrifft, bin ich da doch sehr konservativ. Meine Caches sind für ALLE da, sogar für die Idioten und Grobmotoriker. Ich versuche lieber, die Caches so gut es geht dagegen imun zu machen. Aber glücklicherweise sind die Gehirnamputierten gegenüber den mit normal funktionierendem Menschenverstand immer noch deutlich in der Minderzahl.

      Viele Grüße
      Gerald

    • aba sagt:

      es gibt diese szene, die wird sich nicht erst bilden.

  25. alligateuse sagt:

    Sehr interessante und spannende Diskussion, die ich aus Zeitgründen nur passiv verfolge, die mich aber sehr! interessiert. Bin gespannt, was sich da entwickelt in Zukunft.

    • rehwald sagt:

      Finde ich auch, dabei war so eine Diskussion in keinster Weise die Intention des Artikels 🙂 (ehrlich, ich finde diese Funktion wirklich gut)

      • alligateuse sagt:

        Gut finde ich hier, dass auf der Sachebene diskutiert wird. In vielen anderen Foren oder auch Blogs geht das so schnell ins Unterirdische, da habe ich keine Lust, mich in irgendeiner Form noch zu äußern oder zu engagieren. Das tue ich nur dort, wo ich das Gefühl habe, es passiert etwas, ich kann etwas verändern oder bei der Veränderung aktiv mitwirken. 😉

      • Mystphi sagt:

        Ich wusste nicht einmal, dass so etwas in Kommentaren eines Blogs möglich ist. Hat aber echt was ;-).

        Grüßle
        Gerald

        • rehwald sagt:

          Was soll in Blogs so nicht möglich sein? Eine sachliche differenzierte Diskussion oder meinst du nur die Thrreaded Comments 🙂 .

          Wenn du die diskussionskultur meinst: Liegt vielleicht auch daran, dass ich da selbst keine feste Meinung habe, sondern mal so und mal so eingestellt bin (Mag ja auch die kleinen, tollen, guten die man nicht überall direkt auf die Nase gebunden bekommt, für die man auch mal ein ganzes WE opfert, genauso wie die „dumpfe Masse“, die, wenn ich mal Zeit, Gelegenheit oder Musse habe einfach mal so loszuziehen aufgesucht werden und da dann einfach eingesammelt wird was einem vors GPS gerät…)

          Ich muss nicht volle Kanne gegenhalten um einen Standpunkt zu vertreten 😎

          • Mystphi sagt:

            Hihi, nein, ich meinte schon die technische Seite, nämlich die Antwortfunktion. Dass die Diskussion hier so „kultiviert“ abläuft bzw. abgelaufen ist, liegt sicherlich auch daran, dass der Teilnehmer- und Zuhörerkreis hier deutlich kleiner ist, als z.B. in der grünen Hölle.

            Viele Grüße
            Gerald

  26. ovnn sagt:

    Ich sehe das Problem der 0815 Micro Tradis nicht darin begründet das die Abstandsregel schuld ist. Das Problem liegt eher in Power Trails. Wenn ich mir die Neuerscheinungen bei gc.com anschauen sind das oftmals nur noch durchnummerierte Tradis für die Power cacher.

    Ich hatte auf GC.com einen Tradi liegen. Aufwendig gebaut mit Beton und Stahl. Nach nicht mal 50 Funds waren die 10mm dicken Stahlstangen verbogen weil man nicht schnell genug an die Dose kam.

    Ich habe im Feld einen neuen Aufwendigeren tradi liegen der nicht den schnelen Punkt verspricht. Wenn ich denn jetzt bei gc.com veröffentliche, ist er spätesten Ende des Jahres kaputt. Genuss Caches kann man einfach nicht mehr auf GC.com veröffentlichen.

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